Freitag, 30. November 2018

Ahrweiler - November/Dezember 2018

Freitag, 30.11.2018


Heute sind wir wieder unterwegs und es hat uns nach Ahrweiler verschlagen. Hier haben wir im Frühjahr 2017 einen Platz bestellt, da der Platz im Dezember 2017 schon belegt war. Das Wetter ist heute trocken und recht mild. Mit der Verkehrslage haben wir Glück und kommen gut durch. Wir sind zur Kaffeezeit am Campingplatz "Am Ahrtor" und ich gehe in die Stadt, nachdem wir uns aufgestellt haben. Ich besorge etwas Leckeres in einer Bäckerei und trinken Kaffee. Als es dunkel ist, gehen wir in die Stadt und schauen uns den Weihnachtsmarkt an. Vor fünf Jahren waren wir schon einmal hier und es hat uns damals schon gut gefallen.

Die Stadt ist gut besucht und der Weihnachtsmarkt ist voll. Wir schlendern gemütlich drüber und essen frischen Flammkuchen und trinken Eierpunsch. Alles sehr lecker. Für später kaufen wir noch Roten Weinbergspfirsichlikör, der uns beiden gut schmeckt. Den Abend genießen wir auf unseren Sitzen.

                                                     Der Weihnachtsmarkt in Ahrweiler

Samstag, 01.12.2018

Das Wetter ist heute ganz ok und es ist trocken. Es gab sogar leichten Bodenfrost. Ich gehe in die Stadt zum nahen Bäcker und hole frische Brötchen. Das Frühstück ziehen wir immer in die Länge und genießen. Für den späten Nachmittag hat sich Regen angekündigt und ich möchte daher mit unserem Hund raus. Ich nehme den Eifelsteig Flußaufwärts und gehe diesen Weg bis Dernau. Bis dahin bin ich von hier aus noch nie gelaufen, da wie schon einige Male auf diesem Platz waren. Der Weg ist gut zu begehen. In Dernau wechsele ich die Flußseite und begehe dann den Rotweinwanderweg zurück nach Ahrweiler. Ich komme am Kloster Mariental vorbei, wo ein Weihnachtsmarkt abgehalten wird. Die alte Klosterkirche ist nur noch eine Ruine. Ich gehe weiter und erreiche einige schöne Aussichtspunkte. Sogar die Sonne schaut für einige Zeit vorbei. Nach 15,5 km und mehr als 3,5 Stunden bin ich wieder am Wohnmobil. Soweit bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und entsprechend kaputt.
                             Der Eifelsteig vor Dernau. Auf Steinschlag muss man hier achten.
                                            Ein Blick vom Rotweinwanderweg auf Dernau
             Das Ahrtal ist an dieser Stelle recht eng. Straße und Bahnlinie und der Fluß in der Mitte
                          Weiter Blick ins untere Ahrtal auf Ahrweiler. Dahinter Bad Neuenahr.
                                     Unser Hund ist eine wahre Bergziege mit Ausdauer

       Hier kann man für einen Rebstock eine Patenschaft übernehmen. Ernten darf man dann selber.
          Hier steht der ehemalige Regierungsbunker. Tägliche Besichtigungen und bombensicher!!
           Blick auf Ahrweiler. Die Altstadt hat eine komplette Stadtmauer mit Türmen und Toren.

Abends gehen wir noch einmal in die Stadt und auf den Weihnachtsmarkt. Der Regen hat eine Pause eingelegt und so kommen wir trocken über die Zeit. Die Stadt ist wieder gut gefüllt und die Geschäfte sind lange offen. Wir essen etwas und gehen dann wieder zurück. Den Abend verbringen wir wieder in unseren Sitzen.

Ich habe Mittags noch unsere Platzgebühr beglichen und mich noch etwas mit der netten Betreiberin unterhalten. Der Platz kostet einschl. Ver- und Entsorgung 12,-- Euro für zwei Personen. Strom pauschal 3,-- Euro und 2,50 Euro Kurbeitrag pro Person. Der Platz liegt nah an der Altstadt, die gerade mal 300 Meter vom Platz beginnt mit direktem Blick auf die Ahr und bietet Platz für 30 Mobile bzw. Wohnwagen. WLAN ist kostenpflichtig. Ein sauberes Sanitärgebäude ist auch vorhanden.
                              Der Platz von der Brücke aus gesehen. Rechts geht es in die nahe Stadt.

Sonntag, 02.12.2018

In der Nacht hat es heftig geregnet und der Wind hat auch zugelegt. Beides beruhigt sich zum Morgen und so können wir nach dem langen und späten Frühstück noch mal in die Stadt. Wir besorgen uns in einer Weinhandlung noch ein paar Flaschen aus der Region und beim Bäcker etwas für später. Zurück am Platz machen wir uns langsam für die Heimreise fertig. Als wir den Platz verlassen beginnt es wieder zu regnen. Insgesamt haben wir aber viel Glück mit dem Wetter gehabt. Jetzt gibt es eine längere Pause, bis wir nach Weihnachten wieder los können.


Samstag, 24. November 2018

Willingen - November 2018


Freitag, 23.11.2018


Heute wollen wir mal wieder los. Das Wetter ist nicht rosig und es soll am Wochenende nass werden. Lange haben wir überlegt, wo es hingehen soll. Wir haben uns letztendlich gegen Bad Westernkotten entschieden und für Willingen. Dort liegt etwas Schnee und der Wetterbericht verspricht Schneefall. Ich habe schon etwas vorbereitet und so kommen wir recht früh weg. Aber wie immer hält uns der Feierabendverkehr im Ruhrgebiet auf. Wir werden wohl wieder nicht im Hellen ankommen. Die letzte Hoffnung zerschlägt sich in Olsberg. Dort ist die direkte Verbindung nach Willingen gesperrt und es gibt nur ein bescheidenes Hinweisschild. Danach kein Hinweis auf eine Umleitung. Wir machen einen großen Umweg über Brilon und wir kommen an, als es lange stockdunkel ist. Wir melden uns an zahlen für die zwei Tage 28,-- Euro.

Den Platz kennen wir schon von einigen Besuchen. WLAN ist kostenlos und funktioniert gut. Wir stellen uns auf und sind froh, als wir drinnen die Wärme genießen können. Es war ein sonniger Tag und die Nacht ist anfangs Sternen klar. Wir machen alle Schotten dicht und gehen früh schlafen.

Samstag, 24.11.2018

Leider werden wir vom Regen geweckt. Da hat der Wetterfrosch knapp daneben gelegen und es ist etwas wärmer geworden als erwartet. Wir haben vorgesorgt und eigene Brötchen mitgenommen. Als wir aufstehen und ich mich fertig mache, um mit dem Hund rauszugehen, hupt es draußen und es hört sich so an, als ob ein Bäcker vorgefahren ist. Da kann ich mich nicht erinnern, ob das früher der Fall war. Ich nehme die Gelegenheit war und kaufe uns frische Brötchen. Die soll es auch morgen geben. Dann gehe ich mit dem Hund und anschließend frühstücken wir ausgiebig, während es draußen leicht regnet. Die Wolken hängen tief und die Bergspitzen sind nicht zu sehen.

                                          Ausblick auf die Abfahrt vom Ettelsberg
                                      Blick auf den Wohnmobilpark vor der Eishalle

Auf Facebook finden wir eine Gruppe "Wintercamper". Das interessiert uns beide und so melden wir uns auch gleich an. Einer der Verantwortlichen der Gruppe kommt aus Bestwig und schreibt uns gleich an. Auch ein anderes Mitglied befindet sich auf dem Platz und trifft sich später mit meiner Frau, während ich mit dem Hund eine Wanderung unternehme. Das Wetter wird nicht wirklich besser, aber wenigstens der Regen hört auf. Ich nehme den Weg zur Mühlenkopfschanze. Das ist die größte Skisprungschanze, wo im Februar die Weltspitze startet. Ich komme unter dem Anlauf vorbei. Leider liegt alles im dichten Nebel und man kann kaum den Auslauf und den Sprungturm erkennen. Wir zwei gehen dann weiter Richtung Ettelsberg und zum Hochheideturm. Hier sieht die Landschaft noch recht winterlich aus.

                                                                 Mühlenkopfschanze
                                            Winterstimmung oben auf dem Ettelsberg
                    Siggis Hütte. Bei dem Wetter Party geht wahrscheinlich nur mit viel Alkohol.
                                                      Der Hochheideturm im Nebel
                   Gerade noch in der Volkswagenwerbung und jetzt wieder zurück im Wildpark

Am Hochheideturm angekommen ist die Sicht schlecht und der Blick ins Tal ist nicht möglich. Oben am Beginn der Talabfahrt steht "Siggis Hütte" und ich muss mich schon wundern. Es ist rappelvoll und selbst draußen stehen dicht an dicht und ich schätze an die 200 Menschen. Es ist Partystimmung und um 12 Uhr sind die ersten voll und ich bahne mir einen Weg durch ein Dutzend Stehpinkler. Aus dem Alter bin ich entschieden raus. Ich bin dann schnell weg und nehme den Weg zurück ins Tal. Gut das die Bergstation der Kabinenbahn direkt neben der Partyhütte steht und die Menschen eher lauffaul sind. So ist auf dem Rückweg nicht viel los. Nach zwei Stunden und 8,75 Kilometern bin ich wieder am Platz zurück. Als ich am Wohnmobil ankomme, unterhält sich meine Frau draußen mit einem Herrn, der sich als einer der Verantwortlichen aus der neuen Gruppe herausstellt. Er ist zu uns auf den Platz gekommen und hat uns einen Aufkleber der Gruppe mitgebracht. Wir unterhalten uns eine Weile und wundern uns über seinen freundlichen Besuch. Vielen Dank!!!

Wir verschwinden dann wieder ins Wohnmobil und wärmen uns auf. Wir essen dann zu Mittag und später trinken wir Kaffee, während draußen der Regen einsetzt. Als es am Nachmittag wieder nachlässt, gehen wir noch eine Runde Richtung Kabinenbahn und schauen uns ein wenig die Piste an. Alles wartet hier auf den Winter, bzw. den Frost, damit die vielen Schneekanonen endlich zum Einsatz kommen. Langsam wird es wieder dunkel und auch der Regen schaut wieder leicht vorbei. Es ist ungemütlich und wir sind froh, wieder im Wohnmobil zu sein.  

                                                     Rezeption in Abendstimmung

Sonntag, 25.11.2018

Es hat wiederholt geregnet und der Bäckerwagen weckt uns. Wir haben aber beide keine Lust aufzustehen. So bleiben wir liegen, denn wir haben ja eigene Brötchen mitgebracht. Die backen wir uns später auf und frühstücken gemütlich. Draußen wird es trockener und ich beschließe noch eine Runde mit dem Hund zu gehen. Ich möchte mir die neue Skipiste und die neue Sesselbahn ansehen. Die wird wohl passend zum Winter fertig. Ich suche mir einen anderen Weg rauf auf den Ettelsberg. Ich sehe mir die neue Piste an, die gespickt ist mit Schneekanonen. Der Eingriff in die Natur ist sicher nicht für alle Menschen akzeptabel.
                            Der erste Anflug von Winter ist schon wieder Schnee von gestern.
                                 Die Bergstation des neuen Liftes und die dazugehörige Piste.
                                                      Der Turm heute mal ohne Nebel

Selbst oben auf dem Berg ist der Schnee abgetaut und auf den Wegen liegt nur noch Matsch. Die Sicht ist oben zwar besser als gestern, aber die Sicht ins Tal ist wieder nicht möglich. Heute ist in Siggis Hütte überhaupt nichts los. Ich halte mich nicht länger auf und mache mich auf den Abstieg. Zurück am Wohnmobil essen wir noch zu Mittag, bevor wir uns für die Heimreise fertig machen. Der Rückweg gestaltet sich besser und wir haben uns eine andere Route sagen lassen, um die Baustelle ins Olsberg zu umfahren. Wir kommen gut durch. Am nächsten Wochenende geht es auf den Weihnachtsmarkt nach Ahrweiler. Dort haben wir vor 1 1/2 Jahren einen Platz für das Wochenende bestellt.

Donnerstag, 1. November 2018

Den Helder - November 2018

Mittwoch, 31.10.2018


Wir haben ein langes Wochenende vor uns und natürlich wollen wir los. Da wir vier Tage Zeit haben, lohnt sich eine weitere Anfahrt. Als Ziel haben wir uns einen kleinen Campingplatz an der Nordsee in Holland ausgesucht. Der Platz liegt etwa zwischen Julianadorp und Den Helder direkt hinter der Düne. Der Name: Hoeve Ons Lust. Er bietet etwa 25 Stellplätze, die alle sehr großzügig auf festem Rasen angelegt sind. Unser Platz hat eine gepflasterte Fläche, wo man Tisch und Stühle stellen kann. Ein sauberes Sanitärhaus ist auch vorhanden. Der Platz liegt inmitten von Tulpenfeldern, die vom freundlichen Betreiberpaar bestellt werden. Günstige Tulpenzwiebeln haben wir gleich eingekauft. Der Platz kostet etwa 16,-- Euro einschließlich WLAN. 

Wir sind leider hier am Abend angekommen und es ist schon dunkel. Die Betreiberin erwischt uns bei der Ankunft und weist uns kurz ein. Wir verabreden uns für Morgen früh, um uns anzumelden. Wir stellen uns auf und sind froh, die Füße auszustrecken, etwas zu essen und früh schlafen zu gehen.

Donnerstag, 01.11.2018

Ein schöner Sonnenaufgang weckt uns. Leider haben wir gestern Abend die Tür längere Zeit offen gehalten. So konnten einige Mücken ins Wohnmobil gelangen. Die haben uns in der Nacht geärgert. Einige haben den Morgen nicht überlebt! Das Wetter ist bedeckt, etwas windig aber trocken. Der Brötchenservice wurde nach der Hauptsaison eingestellt. Aber wir sind vorbereitet. Wie immer frühstücken wir ausgiebig. Dann gehen wir zur Rezeption und melden uns bei der Betreiberin. Sie ist sehr freundlich und wir unterhalten uns einige Zeit und bekommen einige Infos zum Platz und der Gegend. Erwähnen sollte ich noch, dass wir vorab reserviert hatten. Anfang Oktober hatten wir schon einen Versuch gestartet, da war leider alles ausgebucht.

Wir nutzen das trockene Wetter aus, um einen ersten Spaziergang zum Strand zu machen. Gegen Nachmittag soll es etwas regnen. Die Dünen hier sind recht breit, so etwa 200 Meter und es geht hoch. Die Wege sind vom Sand teilweise zugeweht und nicht gut zu begehen, da man tief einsinkt. Am Strand selbst läuft man am besten nahe am Wasser. Es geht auf Ebbe zu und der Bereich, der vorher vom Wasser überspült war, ist jetzt hart und so lässt es sich gut laufen. Wir gehen Richtung Den Helder am Strand entlang und es sind nur wenig Menschen unterwegs. Unseren Hund freuts, weil es sonst sehr ängstlich ist. Wir erreichen ein Strandrestaurant was wohl offen hat. Wir kehren aber um, da meine Frau noch nicht fit genug ist für lange Spaziergänge. Etwa 5,4 km kommen dann doch zusammen und wir landen wieder am Wohnmobil. Beim Mittagessen tröpfelt es etwas aufs Dach.
                                     Der Weg runter zum Strand ist nicht schön zu laufen
                                      Weiter menschenleerer Strand und sehr sauber

                                                Hier ist der Sand gut zu begehen

Richtig regnen will es aber nicht. Das Regenradar zeigt, dass wir uns genau an dem Rand eines Regengebietes befinden. Im Moment auf der eher trockenen Seite. Nach einer Pause zieht es mich noch mal an den Strand. Ich nehme den Hund mit und gehe die andere Richtung als heute morgen. Ich erlaufe etwa die gleiche Strecke bevor ich wieder umkehre. Es ist deutlich zu erkennen, dass es in der nächsten Zeit zu regnen beginnen wird. Oben auf der Düne angekommen sehe ich, dass es schon kurz bevor steht. Auf den letzten Metern zum Wohnmobil fängt es auch an.

Mit einigen Unterbrechungen regnet es sich aber dann doch ein. Wir trinken gemütlich Kaffee und strecken unsere müden Knochen aus. Für heute ist es aber gut und wir hoffen auf die nächsten Tage. Das Wetter soll schöner werden.
               An diesem Restaurant kehre ich um. Es hat geöffnet, aber viel Betrieb ist hier nicht.

Freitag, 02.11.2018

In der Nacht hat es unerwartet und heftig gestürmt. Das Wohnmobil wackelt merklich und es regnet stark. Wir bleiben lange wach und erst als es nachlässt, schlafen wir wieder ein. Morgens ist alles wieder vorbei. Es ist eher aprilmäßig. Sonne und einzelne Schauer wechseln sich ab. Wir nutzen eine längere trockene Phase, um mit den Rädern nach Julianadorp zu fahren. Hier schauen wir uns ein Einkaufszentrum an, das einen guten Eindruck macht. Viele verschiedene Geschäfte unter einem Dach laden zum shoppen ein. Wir schauen uns auch noch weiter um, landen aber wieder in neuen Zentrum und kaufen bei "Aldi" ein. Das Angebot dort unterscheidet sich aber deutlich von den Geschäften in Deutschland.


Vom Stellplatz aus sind es etwas mehr als vier Kilometer bis hierhin. Wir fahren dann wieder und sind rechtzeitig vor dem nächsten Schauer zurück. Wir essen eine Kleinigkeit zu Mittag und ich nutze die sonnige Phase nach dem Schauer, der mit Graupel vermischt ist und fahre mit dem Rad durch die Dünen nach Den Helder. Ich erreiche die Hafeneinfahrt als eine Fähre von Texel eintrifft. Danach schaue ich mir noch den Hafen an. Ich überquere eine Hubbrücke in Richtung Marinehafen. Hier werde ich von einem Marinesoldaten aufgehalten. Sperrgebiet!!! Ich kehre um und finde eher zufällig die Innenstadt. Ich lasse mir aber nicht viel Zeit, da mein Blick immer zum Himmel geht. Der nächste Schauer kündigt sich an. Ich überlege kurz, ob ich mich unterstellen soll. Ich entscheide mich aber fürs Weiterfahren. Es wird knapp und trete ordentlich in die Pedale. Mit den ersten Tropfen erreiche ich wieder den Platz nach gut zwei Stunden und etwa 25 gefahrenen Kilometer.

                                                                              Unser Platz


                               Das Sanitärgebäude, sehr sauber und ausreichend ausgestattet.

Von außen trocken, aber von innen nass geschwitzt. Für die letzten Kilometer war ich zu dick angezogen. Jetzt gibt es erst mal Kaffee und leckeres Gebäck. Als es schon dunkel ist tröpfelt es immer noch. Ich möchte duschen und packe die notwendigen Sachen zusammen. In der Dusche ist es dunkel und einen Lichtschalter finde ich nicht. Ich nehme das Handy und leuchte den Raum aus. Kein Schalter zu sehen. Ich suche die Betreiberin auf, die mir bestätigt, dass der Sensor defekt ist. Ich möge doch bitte die Damendusch aufsuchen. Das gefällt mir nicht. Da der Rest der Dusche funktionsfähig ist, nehme ich mir wieder mein Handy und leuchte damit die Dusche aus. Geht doch!! Während ich dusche stellt jemand im Vorraum eine behelfsmäßige Leuchte auf.
                                                         Das Einkaufszentrum in Julianadorp
                                        Nette Geschäfte mit allem, was man so braucht.
                                                  Der nächste Schauer ist nicht mehr weit.
                                                              Die Fähre, die nach Texel fährt.
                                                  Die Innenstadt von Den Helder.
                                                        Meine Radtour nach den Helder

Wieder zurück im Wohnmobil machen wir uns etwas zu essen und lassen den Tag ausklingen.

Samstag, 03.11.2018

Heute ist das Wetter wieder besser und sonnig. Wir wollen heute beide mit dem Rad nach Den Helder. Wir ziehen uns warm an und nehmen den Weg durch die Dünen und weiter am Meer entlang bis zum Hafeneingang. Wir fahren den gleichen Weg, den ich gestern gefahren bin. In der Stadt ist heute Markt, den wir uns ansehen. Auch die Einkaufszone nehmen wir in Augenschein. Es ist nichts tolles, aber alles da, was man braucht. Wir genehmigen uns noch ein paar leckere Pommes und besorgen uns für später noch Krapfen, die ich mir schon gestern gegönnt habe. Wir nehmen dann wieder den Weg zurück Richtung Leuchtturm. Der Wind hat aufgefrischt und bläst uns ins Gesicht. Das Fahren wird schwieriger. Durch die Dünen erwischt uns der Wind genau von vorn und ich muss kämpfen. Auch meine Frau, die zwar ein E-Bike fährt, muss sich anstrengen. Zurück am Platz sind wir beide platt.
                                       Der Damm bei Den Helder ist gleichzeitig Radweg.

Wir machen Pause und essen etwas. Später gibt es noch Kaffee und Süßes. Mich zieht es zum Nachmittag noch mal raus. Ich nehme den Hund mit und gehe zum Strand. Ich hoffe auf einen schönen Sonnenuntergang. Den bekomme ich dann auch geboten. Leider kann man das nicht so gut auf dem Foto festhalten. Jedenfalls nicht mit einer einfachen Kamera. Ich versuche es trotzdem und mit dem Handy gelingt es mir einigermaßen. Es ist schon fast dunkel, als ich wieder am Platz bin. Der Abend wird kurz, da wir beide müde sind.
                                   Das Foto ist mit meine kleinen Digitalkamera gemacht
                                               Das habe ich mit dem Handy gemacht

Sonntag, 04.11.2018

Die Sonne scheint uns ins Wohnmobil, als wir wach werden. Heute geht es leider wieder nach Hause und ich möchte noch mal mit dem Hund an den Strand. Es ist sehr schön und der Strand beinahe leer. Wir drehen unsere Runde und kehren dann zurück. Wir machen uns jetzt gemütlich fertig und fahren gegen 12 Uhr ab. Wir hätten noch länger bleiben können, da der Platz mit dem heutigen Tage schließt. Sonst wäre um 11 Uhr Schluss. Die Rückfahrt gestaltet sich problemlos. Abschließend möchte ich sagen, dass mit der Aufenthalt hier gut gefallen hat. Mir hat der Platz, die Ausstattung, der Preis und die Nähe zum Strand zugesagt. Wir werden sicher zu einer anderen Jahreszeit noch einmal hinfahren. Manche mögen sich an das gelegentliche Überfliegen der Hubschrauben stören. Für mich hat sich das in Grenzen gehalten.
                                               Das letzte Bild vom Strand bei Ebbe