Herbsttour 2026
Tag 1 - Montag, 19.10.2026
Nach einigen Wochen in der Heimat und vielen Terminen, sind wir wieder unterwegs. Wir haben am Donnerstag, 22.10.2026 einen Termin bei unserem Fachhändler in Springe bei Hannover, der uns im Frühjahr eine neue Solaranlage eingebaut hat. Dort bekommen wir noch einen zusätzlichen Anschluss für eine mobile Solarplatte. Da wir keine Lust haben, die Strecke in einem Rutsch zu bewältigen, werden wir zwei Zwischenstops einlegen.
Da meine Frau heute noch einen Termin hatte, kommen wir erst gegen Mittag los. Wir verlassen den Platz und machen uns auf den Weg durchs Ruhrgebiet. Das ist immer nicht so schön, weil sehr voll. Da wir aber Herbstferien haben, ist es nicht so wild und wir kommen eigentlich ganz gut durch. Unser heutiges Ziel ist der Stellplatz am Pott`s Brauhaus in Oelde. Die Strecke beträgt etwa 145 km und ist, bis auf einen kleinen Stau auf der A42, ohne Probleme zu befahren.
Unser Ziel erreichen wir kurz nach 15 Uhr und wir stellen uns auf. Der Platz, der etwa 48 Stellflächen hat, ist fast leer. Nur ein weiteres Wohnmobil steht hier. Zum Abend gesellen sich noch zwei weitere Wohnmobile dazu. Die Stellflächen sind zwar nummeriert, haben aber eigentlich keine Parzellierung. Wir gehen danach ins Brauhaus und melden uns für eine Nacht an. Dafür zahlen wir 8,-- Euro, ohne Strom. Die Batterien sind noch recht voll uns wurden auf der Fahrt noch etwas gefüllt.
Ein einfachere Schotterplatz
Das Brauhaus mit schöner Gastronomie
Schön gestaltete Gartenanlage
Da es schon recht spät ist, genießen wir zunächst Kaffee und Kuchen. Ich gehe dann noch mit Ellie auf eine längere Gassirunde in den nahen Park. Das Wetter ist noch sehr schön und eine große Gruppe von Kranichen kreisen über uns, auf dem Weg in den Süden. Die Parkanlage kenne ich schon von einem früheren Besuch. Die kann man gut mit Hund erlaufen und auf dem Weg in Richtung Stadtkern erreichen wir dann den Vier Jahreszeiten Park, der von der Landesgartenschau im Jahr 2001 zurück geblieben ist.
Schöne Parkanlage in Richtung Stadt
Teil der Parkanlage, die umzäunt ist.
Leider ist der eingezäunt und nur gegen Gebühr zu betreten. Das finde ich schade!! Ich will aber nicht weiter in Richtung Stadt und so kehre ich hier um und gehe zum Platz zurück. Gegen Abend besorge ich uns leckere Pommes mit Currywurst von einem Imbiss, der auf dem Gelände der Brauerei steht. Dann wird es auch schnell dunkel und die Nacht soll sehr kalt werden.
Schöner Imbiss auf dem BrauereigeländeTag 2 - Dienstag, 20.10.2026
Als ich am Morgen mit Ellie raus gehe ist es sehr frisch und das Thermometer zeigt etwa 3 Grad. Anschließend frühstücken wir gemütlich, machen uns aber danach auf den Weg zu unserem zweiten Ziel. Da das Wetter heute noch einmal sehr sonnig werden soll, wollen wir dort den Tag genießen, weil der morgige Tag regnerisch werden soll. So machen wir uns auf den Weg.
Unser heutiges Ziel ist der neue Stellplatz am Landesgartenschaugelände in Bad Nenndorf. Wobei man wissen muss, dass die Gartenschau am letzten Sonntag zu Ende gegangen ist. Ohne Probleme fahren wir über die A2 Richtung Hannover. Die Strecke beträgt etwa 115 km. Nach der Ausfahrt Bad Nenndorf sind es nur noch zwei Kilometer bis zu unserem Ziel. Der Stellplatz liegt auf einer Anhöhe mit schönem Ausblick.
Der Platz liegt unmittelbar am Gartenschaugelände und verfügt über 32 große Parzellen, die in große und sehr große Stellflächen unterteilt sind. Hier können Wohnmobile in allen Größen stehen. Die großen Plätze kosten 19,50 Euro, die größeren 21,50 Euro. Am Terminal bucht man die gewünschte Aufenthaltszeit und ob man Strom, Wasser oder Duschen benötigt. Wer das möchte, kann auf die Karte, die anschließend ausgeworfen wird, noch die gewünschte Menge Euro aufbuchen. Mit der Karte lässt sich dann die Schranke öffnen.
Schöner Platz mit großen ParzellenIm Hintergrund das moderne Sanitärgebäude
Gleich daneben war das Gartenschaugelände
Wir wollen hier zwei Nächte bleiben und bezahlen 44,-- Euro. Da sind dann noch 5,-- Euro Kartenpfand enthalten. Wir suchen uns einen Platz aus und sind schon etwas verwundert, dass wir hier alleine stehen. Es gibt hier ein sehr modernes Sanitärgebäude mit Duschen und Toiletten und Abwaschmöglichkeiten für Geschirr. Alles ist sehr ordentlich und sauber. Das Gartengelände ist natürlich geschlossen. Das Wetter ist sehr schön, aber der kräftige Wind ist sehr kalt.
Wir essen zunächst zu Mittag und laufen anschließend in den Ort. Der ist sehr hübsch, wirkt aber fast ausgestorben. Die kleine Fußgängerzone ist leer und einige Geschäfte haben Mittagspause. Auch ist der Kurgarten geschlossen, weil auch hier das Gartenschaugelände war und man wohl in den nächsten Tagen alles Zurückbauen muss. So schauen wir uns nur etwas um und gehen zum Stellplatz zurück. Ich gehe dann mit Ellie nochmal raus und bin danach froh, wieder im Wohnmobil zu sein, denn ich bin tatsächlich etwas durchgefroren.
Schöner Ausblick Richtung Steinhuder MeerFußgängerzone mit hübschen Alltagsmenschen
Wir genießen dann noch den Nachmittag und Abend. Drei weitere Wohnmobile gesellen sich noch dazu und so neigt sich der Tag zu Ende.
Tag 3 - Mittwoch, 21.10.2026
Der Tag heute ist schnell erzählt, denn es hat fast den ganzen Tag geregnet. Ich habe es dann zwischen den Schauern geschafft, kurz in die Stadt zu gehen, um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Das war schnell erledigt und ich bin trocken geblieben. Das hat aber nicht lange gedauert und bei der ein oder anderen Gassirunde sind wir nass geworden.
So hat sich der Tag auch am Abend mit viel Regen verabschiedet. Ich habe die Zeit genutzt und einen Film bei YouTube hochgeladen. Das lässt sich bei so einem Wetter gut machen. Morgen soll es dann für uns weiter gehen. Der Termin bei Giba steht an, wo wir noch einen Anschluss für ein mobiles Solarmodul bekommen. Davon versprechen wir uns eine bessere Solarausbeute bei jetzt flachen stehender Sonne.
Von unten rutscht noch mehr Regen nachTag 4 - Donnerstag, 22.10.2026
Heute geht es für uns weiter, denn wir wollen den Termin bei Giba in Springe wahrnehmen. Dort bekommen wir noch einen Anschluß für eine mobile Solarplatte. Das Wetter spielt wieder mit und die Sonne scheint von einem blauen Himmel. Dafür ist es recht frisch und sehr windig. Der Termin ist um 11 Uhr 30 und bis Springe sind es etwa 33 Kilometer. Wir machen uns daher gleich nach dem Frühstück für die Weiterfahrt fertig.
Die Sonne scheint wieder auf den PlatzWir wählen eine Strecke, die uns nur über Landstraßen führt. Wir kommen gut durch und sind eine Dreiviertelstunde zu früh am Ziel. Das ist aber kein Problem, da der Techniker schon Zeit für uns hat. Wir besprechen die Montage kurz und man bemüht sich auch, einen entsprechenden Anschluss vorzunehmen, den wir sonst eigentlich selber besorgen müßten. Wir können in einem gemütlichen Aufenthaltsraum Platz nehmen und ich gehe mit Ellie auf eine größere Runde durch die Felder in der Umgebung.
Die Strecke nach GIBADann machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Übernachtungsziel. Dazu haben wir uns den Stellplatz am Solebad in Bad Salzdetfurth ausgesucht. Der liegt etwa 44 Kilometer entfernt und wir nutzen dafür wieder die Landstraßen. Auch hier gibt es keine Probleme und wir erreichen den Platz. Hier stehen zwar nur 10 Plätze zur Verfügung, aber es stehen nur zwei weitere Wohnmobile am Platz. Der eignet sich für eine Übernachtung, ist aber nicht sehr schön, denn er liegt direkt am Parkplatz zum Solebad und ist demnach nicht gerade leise.
Die Strecke nach Bad SalzdetfurthAber wir wollen ja Morgen weiter und so reicht uns der Platz für eine Nacht. Wir stellen uns auf und bezahlen die Übernachtung von 10,-- Euro. Da die Sonne noch scheint, probieren wir das mobile Solarfeld gleich aus und das klappt auch ganz gut. Die Ausbeute ist deutlich besser, weil die Sonne schon sehr flach steht und die Solarmodule auf dem Dach nicht mehr viel Ertrag bringen. Leider macht die Sonne nicht mehr lange mit und Wolken ziehen auf.
Ich gehe dann mit Elly auf eine kurze Runde und danach mache ich mich auf den Fußweg durch den Kurpark zum Gradierwerk. Ich komme an einer schönen Adventuregolfanlage vorbei, die schon herbstlich mit vielen Blättern belegt ist. Im Anschluss daran erreiche ich die beiden Gradierwerke, wobei eines zur Zeit wohl renoviert wird. Es ist abgesperrt! Das andere Gradierwerk ist aber in Betrieb und ich nutze eine Bank und setze mich eine Weile der salzhaltigen Luft aus.
Am Ende des Kurparks liegt das Therapiezentrum und hier kehre ich aber um und laufe wieder durch die Parkanlage zurück. Das Wetter schwächelt etwas und später beginnt es zu regnen. Ich strecke mich etwas aus und mache eine Pause. Bald wird es aber auch dunkel und so lassen wir den Tag ausklingen.
Tag 5 - Freitag, 23.10.2026
Nach einer nach hier auf dem Stellplatz geht es schon wieder weiter. Unser heutiges Ziel ist der Stellplatz an der Fulda in Melsungen. Das ist eine Strecke von etwa 146 km, die uns hauptsächlich über die A7 führt. Das Wetter ist herbstlich grau und es regnet gelegentlich. Wir kommen ohne Behinderungen durch und erreichen den Platz. Hier können 10 Wohnmobile stehen und der Preis beträgt 15,-- Euro einschl. Entsorgung. Strom und Wasser sind kostenpflichtig. Sanitär ist nicht vorhanden.
Wir stellen uns auf und essen zunächst zu Mittag. Da das Wetter nicht besonders ist, machen wir erstmal eine Pause. Später wird es draußen sonniger und wir machen einen Spaziergang an der Fulda entlang zur sehr schönen Altstadt. Hier stehen sehr viele gut gepflegte Fachwerkhäuser. Besonders auffallend ist das schöne Rathaus, das freistehend auf dem Markplatz steht. Wir schauen uns um und besorgen uns noch eine Leckerei zum Kaffee.
Der Platz in MelsungenDie Fulda fließt vorbei
Sehr schöne Fachwerkhäuser
Das Schloss
Das sehr schöne Rathaus
Rund um den Marktplatz
Die Bartenwetzerbrücke
Figur eines Bartenwetzers. Links in der Mauer erkennt man eine helle Kuhle in der Mauer. Hier haben die Holzfäller früher vor der Arbeit ihre Axt geschärft. Die Stelle ist bis heute gut zu erkennen.
Anschließend gehen wir langsam zum Platz zurück, da das Wetter wieder schlechter wird. Ein Sturm kündigt sich für die Nacht an und wir hoffen, dass es nicht zu heftig wird. Noch nicht ist klar, ob wir ein oder zwei Nächte bleiben. Das Wetter wird Morgen entscheiden, ob wir weiterfahren oder noch einen Tag bleiben.
Tag 6 - Samstag, 24.10.2026
Der Sturm der letzten Nacht war schwächer, als zunächst angesagt. Ich denke, dass es woanders stärker geweht hat, als bei uns. Bei leichtem Regen packen wir nach dem Frühstück zusammen und machen uns für die Weiterfahrt fertig. Da das Wetter heute wieder schlecht werden soll, wollten wir den Tag hier in Melsungen nicht noch verbringen. So nutzen wir das eher schlechte Wetter und fahren weiter in den Süden.
Unser heutiges Ziel ist Dettelbach am Main, in der Nähe von Würzburg. Den Platz kennen wir schon von vielen Besuchen. Die A7 ist sehr gut zu befahren, hat aber viele Baustellen. Hier werden viele Brücken saniert, oder neu gebaut. Dafür ist der Verkehr gering und es gibt keine Staus. Die gut 200 Kilometer spulen wir daher gemütlich ab, wenn auch das Wetter zu Wünschen übrig läßt. Es regnet fast ständig und der Wind ist immer noch recht böig.
Wir erreichen Dettelbach gegen 13 Uhr und stellen uns auf. Das Wetter hat sich gebessert und die Sonne bahnt sich den Weg durch die Wolken. So stellen wir uns auf und essen zunächst zu Mittag. Danach machen wir eine Pause und gehen später zum nahen Edeka und kaufen einige Lebensmittel ein. Wir trinken dann Kaffee und da die Sonne scheint, stelle ich unsere mobile Solarplatte in die Sonne und die liefert uns noch einiges in die Batterie.
Der Stellplatz in Dettelbach ich gut gefüllt
Die neue Fähre am Main ist Bayerns erste voll elektrische Fähre. Hat aber am Wochenende Urlaub. Der Name Thetila leitet sich vom früheren Namen der Stadt ab. Schon um 742 nach Chr. wurde Dettelbach erstmals erwähnt und wurde unter dem Namen Thelitabah geführt.
Ich gehe dann mit Ellie auf eine größere Runde am Main entlang und wir genießen die Sonne. Der Wind ist zwar immer noch recht frisch, aber wirklich kalt ist es dabei nicht. So geht der Tag langsam zu Ende. Die Nacht und der Morgen soll sehr regnerisch werden. Erst gegen Nachmittag soll es wieder sonniger werden. Danach scheint es aber keinen Regen mehr zu geben.
Lustige Sprüche am WegesrandKunstwerk mit Hund
Skulpturenpark am Mainufer
Die letzte Rose am Strauch
Der Platz in Dettelbach liegt schon und ruhig
Unsere Solarplatte liefert noch einiges an Strom für die Batterie
Tag 7 - Montag, 26.10.2026
Heute wollen wir wieder weiterfahren. Da das Wetter gestern sehr schlecht gewesen ist, bin ich heute nach dem Frühstück noch in den schönen, historischen Ort gelaufen. Ich wollte noch ein paar Aufnahmen für ein Video machen. Die Altstadt kenne ich schon von einigen Besuche hier, ist aber immer einen Besuch Wert. So mache ich mich auf den Weg. Ich bleibe aber nicht so lang, denn wir wollen ja weiter und wenn möglich auch immer recht früh auf dem nächsten Stellplatz ankommen.
Zurück am Platz machen wir uns fertig und verlassen Dettelbach. Es geht ein Stück den Main entlang und dann biegen wir ab zur A7. Die heutige Strecke beträgt etwa 100 Kilometer und die fahren wir ohne Probleme. Wir erreichen den uns bekannten Stellplatz P5 Larrieder Straße. Hier haben wir schon mehrmals gestanden, denn der ist nicht weit von der Altstadt entfernt. Wir biegen auf den Platz ein und sehen, dass er schon gut gefüllt ist.
Der Stellplatz in Dinkelsbühl kostet nur 8,-- Euro
Der Hund stillt seinen Durst im Fluß
Es gibt hier zwar 35 Parzellen, aber für größere Wohnmobile sind es nicht sehr viele. Die sind auch nahezu komplett belegt. Einer wäre noch frei, ist aber recht schief angelegt. Wir überlegen kurz und sehen dann, dass ein Wohnmobil den Platz verläßt und so über nehmen wir die frei gewordene Fläche. Jetzt stehen wir gut und richten uns ein. Wir essen dann zu Mittag und ich mache eine kurze Pause. Wir wollen noch zu einer Firma, die hier in der Stadt elektrische Haushaltsgeräte herstellt.
Die Firma Rommelsbacher fertigt hier eigene Haushaltsgeräte an und betreibt einen Werksverkauf.Die Firma Rommelsbacher haben wir in einem Video eines anderen Wohnmobilfahrers entdeckt und dort würden wir sogar einen Rabatt auf die Geräte bekommen. Wir würden uns für für eine Induktionsplatte interessieren, da wir ja über genügend eigenen Strom verfügen. So müssen wir nicht ständig mit Gas kochen. Wir machen uns dann zu Fuß auf den Weg ins Gewerbegebiet außerhalb der Stadt. Es sind bis da hin etwa zwei Kilometer und dann erreichen wir den Werksverkauf.
Der ist gut ausgestattet und bietet sehr viel Auswahl. Wir lassen uns einige Modelle erklären und nehmen dann Abstand von einer Platte mit zwei Kochfeldern. Damit wir flexibler sind, werden wir uns für zwei einzelne Platten entscheiden. Wir bekommen ein gutes Angebot für Platten zweiter Wahl, die natürlich voll funktionsfähig sind und auch die gleichen Garantieansprüche haben, wie die normalen Platten. Wir lassen uns zwei Platten zurücklegen, die wir dann Übermorgen mit dem Wohnmobil abholen.
Vor den Toren der AltstadtDie schöne Altstadt von Dinkelsbühl
Stadtweier mit Turm und Stadtmauer
Wir sind dann zurück in die Altstadt gelaufen und haben diese auf dem Weg zum Stellplatz durchlaufen. Zurück am Platz sind die Füße platt und wir gönnen uns noch eine Tasse Kaffee. Da wir ja jetzt Winterzeit haben, ist es schon sehr früh dunkel und so lassen wir den Tag ausklingen.
Tag 8 - Dienstag, 27.10.2026
Der Tag beginnt heute sehr sonnig und mild. Es soll der wärmste Tag der Woche werden. So machen wir uns nach dem Frühstück mit Hund auf den Weg zur Stadt. Wir wollen die Stadt außerhalb der Stadtmauern umrunden, denn dort ist es ruhig und der Hund hat Auslauf. Alles ist Parkähnlich angelegt und die Stadtmauer mit all ihren Türmen ist gut zu sehen. Schön sind auch die herbstlich bunten Blätter an den Bäumen. Hier und da erspäht man kleine Ecken, die man sonst beim Besuch der Stadt nicht zu sehen bekommt.
Außen um die Stadt entdeckt man auch schöne Dinge
Wir schaffen die Rund komplett und treffen wieder am Platz ein. Die Sonne wärmt und wir haben uns zu dick angezogen. Ich stelle unser Solarfeld in die Sonne, die noch einiges in die Batterie packt. Meine Frau bereitet das Mittagessen vor und ich stelle mir einen Stuhl in die Sonne. Nach dem Mittagessen reinige ich noch die Toilette und besorge uns im Gasflaschenautomaten eine neue Flasche. Das ist mal eine gute Idee, so ein Flaschenautomat am Platz.
Dann hocke ich mich nochmal in die Sonne die auf mein Gesicht brennt. Ich muss tatsächlich mal rein gehen und eine Sonnenpause einlegen. Ich möchte aber nochmal in die Stadt und diesmal zieht es mich hinter die Stadtmauer im Inneren. Kaum bin ich durch das belebte Stadttor und biege in die Seitengasse ein, wird es still. Wenn man sich jetzt die Autos wegdenkt wähnt man sich in die Zeit zurückversetzt. Die kleinen Gassen und gut erhaltenen alten Häuser mit ihren versteckten Ecken und Ausblicken, machen für mich den Reitz der Altstadt aus.
Die Wege um die Altstadtmauer von Innen bieten tolle Einblicke und es ist sehr ruhig.
Auch jetzt umrunde ich die Altstadt und habe tolle Einblicke. Ich durchlaufe dann aber noch die Innenstadt und besorge uns noch ein frisches Brot und etwas aus der Apotheke. Dann zieht es mich aber wieder zurück zum Platz, denn ich bin genug gelaufen. Ich hocke mich noch etwas in die Sonne und gehe dann rein, um eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen zu genießen. Ich mache noch eine kleine Gassirunde mit dem Hund und packe das Solarfeld wieder ein, dass heute wieder gute Dienste geleistet hat.
In der Stadtkirche gibt es eine tolle Krippe. Hier wurden Teile der Stadt nachgebildet.Jetzt wird es ja recht früh dunkel und so beschließen wir den schönen Tag. Morgen geht es für uns weiter, bei nicht mehr so schönem Wetter. Ganz so schlimm soll es aber nicht werden.
Tag 9 - Mittwoch, 28.10.2026
In der Nacht hat es leicht geregnet und auch der Morgen war sehr nieselig. Wir haben uns daher mit dem Frühstück Zeit gelassen und haben uns erst nach 10 Uhr für die Weiterfahrt fertig gemacht. Dann haben wir den Platz in Dinkelsbühl verlassen und sind zu der Elektrofirma gefahren, wo wir uns zwei Induktionsplatten ausgesucht haben. Wir parken in der Nähe und laufen das kurze Stück zum Werksverkauf. Hier hat man uns zwei Platten zurückgestellt.
Die Firma Rommelsbacher in Dinkelbühl fertigt hier hochwertige Haushaltsgeräte anWir bekommen noch eine umfangreiche Info und probieren auch eine unserer Töpfe aus, damit wir auch sicher sind, ob die geeignet sind. Aber alles klappt und so nehmen wir die Ware mit. Da es zweite Wahl ist sind die Platten schon stark verbilligt. Aber wir bekommen nochmal 10 % darauf. Das wurde uns versprochen, als der Youtuber Haco hier zu besuch war und über den Werksverkauf ein Video erstellt hat. So zahlen wir für eine Platz nicht 128,-- Euro sondern nur 70,-- Euro. So können wir auch zwei Platten gleichzeitig verwenden.
So verlassen wir das Geschäft und gehen zum Wohnmobil zurück. Danach geht die Fahrt für uns weiter und wir haben für unser nächstes Ziel den Stellplatz an der Donau in Neuburg ausgesucht. Da wir noch nach Regensburg wollen, ist das ein guter Zwischenstop. Wir fahren komplett über Land und die Strecke betrug am Ende gut 80 Kilometer. Wir finden den Platz sofort, auch weil wir schon einmal hier gewesen sind. Wir befahren den Platz und stehen für den Moment alleine da. Später haben sich noch drei weitere Wohnmobile dazu gesellt.
Der Platz in Neuburg und dahinter fließt die Donau
Schloss Neuburg
Die Donau hat auch hier sehr wenig Wasser
Wir stellen uns auf und ich bezahlen zunächst für eine Nacht 15,- Euro ohne Strom. Wir essen dann erst zu Mittag und nach einer Gassirunde mit dem Hund mache ich eine kleine Pause. Das Wetter ist immer noch sehr trüb, wird dann aber zum Nachmittag besser. Wir sind dann zum nahen Edeka gelaufen und haben einige Einkäufe getätigt. Da wir auch Wasser besorgt haben, habe ich mein Rad mitgenommen, damit wir nicht so viel schleppen müßen.
Zurück haben wir alles verstaut und bald wurde es auch schon wieder dunkel. So ging der Tag langsam zu Ende.
Tag 10 - Donnerstag, 29.10.2026
Über der Donau liegt dichter Nebel und es ist recht frisch, als ich mit Ellie Gassi gehe. Wir frühstücken zunächst gemütlich und draußen lichtet sich nur ganz langsam der Nebel. Meine Frau probiert heute zum ersten Mal die neuen Induktionsplatten aus und sie ist zufrieden. Bei zusammen ziehen aber die Batterie schnell leer. Ich schließe den Strom an und helfe nach. Dann wird es langsam sonniger und ich mache mich auf den Weg in die Altstadt und zum Schlossberg.
Frühnebel an der Donau
Felsengrotte am Fluss
Bäume mit riesigem Stammdurchmesser
Das gesamte Areal liegt hoch über der Donau und ist sehr imposant. Ich schaue mich um und mache ein paar Videos und Fotos. Einen kurzen Einblick nehme ich noch in die Fußgängerzone, die mich aber nicht so begeistert. Da das Mittagessen ruft, kehre ich zum Platz zurück. Wir essen dann zu Mittag und ich nutze dann das schöne Wetter und setze mich in die Sonne. Wir schauen uns dann meinen Auftritt bei Bares für Rares im ZDF an, der schon im Mai aufgezeichnet wurde.
Mein Auftritt bei Bares für RaresAnschließend gehen wir zusammen nochmal in die Stadt und in den Geschäftsbereich. Aber auch jetzt finde ich die Fußgängerzone nicht besonders, obwohl es alles recht sauber aussieht und die Geschäfte recht interessant sind. Wir landen schließlich in einer Bäckerei und holen uns etwas Leckeres zum Kaffee und gehen zum Wohnmobil zurück. Der Hund verlangt noch nach einer Gassirunde. Langsam wird es schon wieder finster. Morgen geht es wieder weiter.
Tag 11 - Freitag, 30.10.2026
Auch heute überzieht dichter Nebel das Land, der sich aber nach dem Frühstück wieder auflöst. Als die Sonne wieder rauskommt packen wir zusammen und verlassen den Platz. Wir wollen heute in Richtung Regensburg. Da es dort keinen vernünftigen Stellplatz gibt, suchen wir uns einen Platz in einem Vorort aus. In Donaustauf werden wir fündig. Das sind etwa 8 Kilometer bis zum Zentrum von Regensburg. Wir fahren die etwa 100 Kilometer auf Landstraßen und Autobahnen.
Der einfache Stellplatz in Donaustauf
Mit Burgblick
Der Stellplatz hat nur 10 Plätze für Wohnmobile und liegt an Rande der kleinen Stadt. Er ist nicht besonders gut ausgestattet und keine Ver- und Entsorgung. Strom ist vorhanden, aber den brauchen wir nicht, da die Batterien voll geladen sind. Es stehen nur drei Fahrzeuge am Platz und so stellen wir uns gleich auf. Da es noch sehr früh am Tag ist, machen ich mich bei schönstem Wetter mit dem Rad auf den Weg nach Regensburg. Dort schaue ich mich in der Stadt etwas um und besuche natürlich auch den imposanten Dom.
Donau und Dom zu RegensburgEnge Gassen
Der Dom ist sicher einen Besuch Wert
Altstadt Richtung Donaubrücke
Ausflugsschiffe auf der Donau
Hier ist natürlich sehr viel los und so bleibe ich nicht sehr lang und fahre wieder zurück. Auf dem Rückweg mache ich noch beim Freßnapf halt und hole ein paar Leckereien für den Hund. Weiter geht die Fahrt und als nächstes halte ich noch beim Edeka an und besorge noch ein paar fehlende Lebensmittel und etwas für den Kaffee. Den genießen wir bei meiner Rückkehr und da es noch früh am Tag ist, gehe ich mit Ellie noch auf eine größere Runde.
Ein bedeutendes Wahrzeichen hier in der Gegend ist die Walhalla, eine Gedenkstätte oberhalb der Donau. Sie wurde 1830 bis 1842 durch König Ludwig I. errichtet. Als Vorbild dienten antike Tempelbauten. Es sollte ein Gebäude werden, dem Andenken großer Deutschen bestimmt. Im Inneren des Gebäudes sind die Büsten aufgestellt von wichtigen Zeitgenossen, wir Schiller, Goethe sowie verschiedener Kaiser und Könige. Wer gerne Stufen läuft, ist hier gut aufgehoben. Ich bin mit Ellie einen schönen Waldweg gelaufen und habe mir die Anlage von Außen angeschaut.
Die Walhalla mit tollem Ausblick auf den Fluß und die Umgebung
Wir sind dann die vielen Stufen hinunter gelaufen und zum Stellplatz zurück. Das war eine schöne Runde und ich bin froh, dass ich den Weg noch gegangen bin, denn Morgen wollen wir schon wieder weiter.















































































































