Donnerstag, 9. April 2026

Kurztrip nach Hameln und Springe

 Kurztrip nach Hameln und Springe

Tag 1 - Donnerstag, 09.04.2026

Heute machen wir uns auf den Weg nach Springe, südlich von Hannover. Dort wollen wir Morgen in einer Fachfirma unser Wohnmobil abgeben. Wir möchten unser Fahrzeug aufrüsten lassen. Es werden noch mehr Solarkollektoren angebracht und die Gelbatterien werden gegen Lithium Batterien getauscht. Dann wird ein stärkerer Wechselrichter und ein anderer Ladebooster eingebaut. Weiterhin bekommen wir eine externe Wlanantenne auf das Dach, damit wir im ganzen Wohnmobil WLAN haben. 

Weil wir aber erst Morgen um 12 Uhr einen Termin in der Firma haben und wir daher sehr früh am Morgen abfahren müssten, haben wir beschlossen, einen Tag früher zu starten und in Hameln eine Nach zu verbringen. Da wir mit beiden Fahrzeugen fahren müssen, ist es so für uns nicht so stressig, da wir sonst am selben Tag wieder zurück fahren müssten.

Wir lassen uns daher am heutigen Tag Zeit und haben schon in unserer Wohnung übernachtet, weil wir für die Maßname die gesamte Beifahrerseite ausräumen mußten. Wir sind dann gegen 11 Uhr gestartet und haben zuerst für schlappe 180,-- Euro getankt, bei einem Dieselpreis von 2,25 Euro je Liter. Da kommen einem die Tränen. Durch das Ruhrgebiet ging es wiedermal sehr schleppend voran. Einige Staus haben uns aufgehalten und so haben wir für die etwa 267 km ca. vier Stunden gebraucht.

Als Übernachtungsziel haben wir uns den Campingplatz in Hameln an der Weser ausgesucht. Dort gibt es vor dem Platz einen Stellplatz, den wir für den einen Tag nutzen wollen. Den finden wir auch sofort und stellen uns auf. Wir melden uns an und zahlen für den Tag 35,-- Euro einschl. Strom. Die Stellfläche ist nicht besonders breit, aber wir wollen uns ja heute nicht ausbreiten. Wir haben einen schönen Blick auf die Weser, die etwa 20 Meter an unserem Wohnmobil vorbei fließt.


                                                            Unser Stellplatz in Hameln
                                Davor gibt es auch noch einen weiteren Stellplatz am Weserufer

Wir essen eine Kleinigkeit und da es schon auf 16 Uhr zugeht, beschließe ich noch einen kleinen Spaziergang in die Altstadt. Die ist ca. 1,5 km entfernt und dafür brauche ich knapp 20 Minuten. Ich muss dafür die Weser überqueren und bin dann auch bald im Zentrum. Das entpuppt sich als sehr schön, mit vielen Fachwerkhäusern in einem sehr gutem Zustand. Die Fußgängerzone ist sehr breit angelegt und bietet viele schöne Geschäfte.

                                                         Fußgängerbrücke über die Weser
                                                    Schöne Fachwerkhäuser in der Altstadt
                                                                        Die Marktkirche
                                                                    Rattenfängermuseum
                                                                    Rattenfängerbrunnen
                                                        Schöner Platz vor der Marktkirche


Natürlich finde ich auch eine Eisdiele und im weiteren Verlauf entdecke ich eine schöne Weinhandlung, die auch Liköre, Grappe und rum verkauft. Es gibt sehr viel Auswahl und ich kann einen roten Weinbrandpfirsich probieren. Den kaufen wir sonst nur an der Mosel, aber da waren wir schon lange nicht mehr. Dieser Likör kommt aber aus Frankreich und schmeckt mir auch sehr gut. Es kaufe eine Flasche und mache mich danach auf den Rückweg.

                                                                        Weserwehr
                                                    Mäander Aufstiegshilfe für Fische

Zurück am Platz bin ich aber auch schon etwas Müde und den Rest des Tages verbringen wir im Wohnmobil. Morgen geht es dann die restlichen etwa 30 km bis Springe.

Tag 2 - Freitag, 10.04.2026

Wir haben gut geschlafen und es war sehr ruhig. In der Nacht hat es zeitweise heftig geregnet und am Morgen war es aber wieder trocken, aber auch sehr frisch. Nach der Gassirunde haben wir gefrühstückt und uns langsam auf die Fahrt nach Springe vorbereitet. Im Springer Ortsteil Völksen ist die Firma Giba untergebracht, die sich auf die Aufrüstung von Wohnmobilen spezialisiert hat.

Hier haben wir uns bereits im letzten Jahr einen Kostenvoranschlag machen lassen, den wir jetzt umsetzen wollen. Dort haben wir für 12 Uhr einen Termin gemacht, um letzte Absprachen zu treffen. Die Fahrt dorthin war sehr entspannt. Für die knapp 30 Kilometer haben wir etwa eine halbe Stunde benötigt. Dort angekommen wurden wir gleich in Empfang genommen und haben letzte Details geklärt. Wir haben dann unsere Sachen, die wir noch für Zuhause brauchen, aus dem Wohnmobil ins Auto verfrachtet und uns dann auf den Heimweg gemacht.

Die Rückfahrt mit dem Auto war entspannter und wir haben knapp drei Stunden für die 275 Kilometer gebraucht. Nächste Woche Freitag werden wir dann mit dem PKW wieder nach Springe fahren und unser fertiges Wohnmobil abholen. Dann wollen wir noch zwei Nächte in Hameln verbringen und uns mit den Neuerungen vertraut machen.


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